Wie Unternehmen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen – und dennoch handlungsfähig bleiben

„Ein integriertes Governance-System stellt entscheidungsrelevante Informationen zu sämtlichen Risikobereichen fokussiert dar. So kann die Leitungsebene die besten Entscheidungen für das Unternehmen nachvollziehbar treffen und allen ihren Sorgfaltspflichten umfassend nachkommen.“

Durch umfangreiche rechtliche Vorgaben rückt die Sorgfaltspflicht der Leitungsebene von Unternehmen verstärkt in den Fokus. Die Folge: Intelligente und weltweit wirksame Governance-Strukturen werden unverzichtbar. Das unternehmerische Grundinteresse an Sicherheit, Reputation und Vermögensschutz verstärkt diese Entwicklung.

Keyfacts über Governance

  • Regulatorische Anforderungen steigen kontinuierlich
  • Governance-Systeme helfen bei der aktiven Steuerung der in- und externen Risiken
  • Jenseits der Erfüllung regulatorischer Pflichten ist ein messbarer Mehrwert realisierbar


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mmer mehr rechtliche Vorgaben rücken die Sorgfaltspflicht von Unternehmen in den Fokus. Die Folge: Auf der Leistungsebene der Firmen werden intelligente und weltweit wirksame Governance-Strukturen immer wichtiger. Eine Entwicklung, die Unternehmen vor große Herausforderungen stellt – von der sie auf der anderen Seite aber auch profitieren können. Schließlich gehören Sicherheit, Vermögensschutz und die Wahrung der eigenen Reputation von Grund auf zu den wesentlichen Interessen eines Unternehmens.

In der aktuellen Situation gibt es viele Motive, warum Unternehmen die Strukturen und die Leistungsfähigkeit ihrer Governance-Systeme kritisch hinterfragen sollten. Die Governance-Systeme als unternehmenseigene Entscheidungsunterstützer dienen dazu, dass die Leitungsebene von Unternehmen die relevanten Risiken und deren Ausmaß kennt und stets im Blick behält. Durch die Kenntnis der Risiken kann diesen wirksam begegnet werden, so dass strategische Unternehmensziele realisierbar bleiben und Geschäftsprozesse sicher funktionieren. Die zunehmende Schnelllebigkeit von Geschäftsmodellen, die steigenden regulatorischen Anforderungen im In- und Ausland und auch aktuelle Wirtschaftstrends wie die Digitalisierung machen dies zu keinem leichten Unterfangen.

Regulatorische Anforderungen steigen stetig

Neu ist insbesondere das Bedürfnis nach Konzepten, die der Leitungsebene und dem Gesamtunternehmen einen echten Nutzen liefern und keine regulatorischen Monster oder separate Elfenbeintürme entstehen lassen.

Ist das ein leichtes Unterfangen? Keineswegs. Ist das ein machbares Unterfangen? Absolut – wenn die dafür erforderlichen Strukturen stimmen. In drei Worten: Integriert, umfassend und weltweit wirksam sollten sie sein. Den größten Nutzen für Unternehmen erzielen integrierte Governance-Systeme. In diesen werden Risikomanagement, Compliance Management, das interne Kontrollsystem, Interne Revision und andere Governance-Systeme wie Krisenmanagement oder Nachhaltigkeitsmanagement in kosteneffizienten und sicheren Strukturen zusammengeführt. So wird ein messbarer Mehrwert erzielt – der die Erfüllung der regulatorischen Pflichten gleichermaßen mit sich bringt.

Ein integriertes Governance-System stellt entscheidungsrelevante Informationen zu sämtlichen Risikobereichen fokussiert dar. So kann die Leitungsebene die besten Entscheidungen für das Unternehmen nachvollziehbar treffen und allen Sorgfaltspflichten umfassend nachkommen. Sicherheit bzw. Risiko sind Variablen des Unternehmenswerts – ein integriertes Governance-System bietet ein Mehr an Schutz und Qualität.

Wie aber kann ein effizientes und nachhaltig wirksames Governance-System aufgebaut werden? Der KPMG-Ansatz „Mit Sicherheit Werte schaffen – Governance“ zeigt in vier pragmatischen Schritten, wie es geht.

 

 

Ersterscheinung auf KPMG Klardenker | Integrierte Governance: Das Regulationsmonster auf Diät setzen – Wie Unternehmen ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und dennoch handlungsfähig bleiben