Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem erfolgreichen Start der ersten beiden Ausgaben des CGO-Magazins, möchte ich Ihnen heute die kürzlich veröffentlichte dritte Ausgabe vorstellen. Ich freue mich sehr, dass aus der engen Zusammenarbeit meiner Kollegen erneut ein Magazin entstanden ist, das ein aktuelles Thema der Corporate Governance aufgreift, anschaulich darstellt und erläutert.

Auch die dritte Ausgabe war ein ganzes Stück Arbeit, umso mehr freue ich mich über das Ergebnis.

Weil Morgen auch noch ein Tag ist

Nach den beiden erfolgreichen Schwerpunktthemen „Compliance“ und „Digitalisierung“ wollten wir mit einem weiteren Thema nachlegen, das ebenso nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für Unternehmen mehr als nur relevant geworden ist und zunehmend zur Basis allen Handelns wird: Nachhaltigkeit.

Der Begriff Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren Aushängeschild, leider aber auch Modewort vieler Unternehmen geworden. Oder haben Sie spontan eine umfassende Definition? Viele Produkte und Dienstleistungen werden als „nachhaltig“ gekennzeichnet, ohne den genauen Hintergrund des Begriffs in Betracht zu ziehen. Für mich geht es insbesondere darum, verantwortlich zu Handeln und den Unternehmenserfolg nicht nur zu sichern, sondern im Gegenteil sogar noch zu fördern.

Die aktuelle Ausgabe des CGO-Magazins thematisiert genau dies und zeigt Wege auf, die es Unternehmen leichter machen, ein solches nachhaltiges Geschäftsmodell zu verfolgen.

Human Rights Due Diligence

Wer weltweit auf unterschiedlichen nationalen Märkten erfolgreich sein will, für den genügt es längst nicht mehr, lokale Kulturen zu verstehen und auf sie einzugehen. Verantwortliche müssen sich vor allem auch Gedanken dazu machen, ob Aktivitäten und Partner vor Ort mit global akzeptierten Normen im Einklang stehen. Mit Legal Compliance allein ist dies nicht zu managen. Unternehmen müssen sich zusätzlich an internationalen Regelwerken orientieren, denn eine gute Reputation ist für Unternehmen heutzutage eines der wichtigsten Güter. Ist sie einmal verloren, ist es fast unmöglich sie wieder herzustellen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, müssen sich alle Aktivitäten im Einflussbereich eines Unternehmens an global akzeptierten Normen orientieren.

Unser Artikel im CGO zeigt, wie sich diese Herausforderung meistern lässt und Unternehmen nachhaltig überzeugen können.

Verzahnung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Digitalisierung macht auch vor nachhaltigen Geschäftsmodellen keinen Halt. Daher stellt sich im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit die Frage, wie Unternehmen zu Verfügung stehende interne Informationen wie Energie- und Wasserverbrauch mit externen Informationen wie etwa klimatischen Veränderungen oder Risikoindizes im Bereich Menschenrechte vernetzen und analysieren können. Die Digitalisierung kann hierzu einen Mehrwert beitragen, indem sie neben Transparenz über historische und aktuelle Situationen Aufschluss über mögliche Zukunftsszenarien geben kann. Dies bietet vor allem die Möglichkeit, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und Risiken systematisch zu senken, bevor sie sich negativ auf das Ergebnis auswirken können.

Mehr zur Verzahnung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit gibt es in der aktuellen Ausgabe des CGOs zu lesen.

Finanzielle Chancen und Risiken des Klimawandels

Folgen des Klimawandels begegnen uns überall und haben längst nicht mehr ausschließlich Einfluss auf Gesellschaft und Politik. Auch die Geschäftsmodelle von Unternehmen sehen sich immer stärker von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Im Vordergrund steht hier jedoch nicht die Frage nach den physischen Auswirkungen, sondern die Frage, welche Rolle Unternehmen z.B. bei einem Übergang in eine dekarbonisierte Wirtschaft spielen und welchen Beitrag sie dazu leisten können, das Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimagipfels zu erreichen.

Unternehmen, die Chancen und Risiken des Klimawandels in ihre internen Prozesse und externe Berichterstattung integrieren, steigern die Resilienz ihres Geschäftsmodells und das Vertrauen von Investoren.

Im CGO Magazin erklären meine Kollegen wie die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) bei der Umsetzung helfen.

 

Interesse?

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